WELCOME TO THE WASTELAND
STORYWEAVING

Das Ödland … Das Ödland ist hart.
Zum Glück hast du diese alte Tankstelle gefunden. Hier gibt es jedenfalls Wasser. Als du einen tiefen Schluck aus der Flasche nimmst spricht dich der wirre alte Mann hinter der Theke an.
Hey du, ja du. Komm mal näher. Willst du etwas über dich selbst erfahren? Magst du den Geruch von altem Öl und Methan? Stehst du auf die Ästhetik eines Postapokalyptischen Ödlands? Und … wolltest du immer schonmal in einem Luftschiff fliegen?
Vielleicht bist du dann hier genau richtig.
“Welcome to the Wasteland” nimmt dich mit auf eine Rollenspielreise durch die ersten 4 Schaltkreise des menschlichen Bewusstseins im Paradigma des postapokalyptischen Ödlands.
Diese Reise ist ausdrücklich als Grundkurs konzipiert, um dich mit den Funktionen deiner ersten 4 Schaltkreise vertraut zu machen.
Erfreulicherweise benötigst du also keine tiefere Kenntniss der Materie um an daran teilzunehmen.
In guter Raidertradition werden wir nicht nur die Objekte in unserer Umgebung plündern und auseinanderbauen sondern das ganze auch auf uns selbst anwenden. Dabei dekonstruieren wir uns selbst und gucken mal nach, wofür das alles so gut ist und ob uns das überhaupt noch nutzt. Mit dem Material, dass wir dabei finden, bauen wir dann was schönes neues auf und manchmal auch ein Artefakt.
Auf unserer Reise erwarten uns dabei ausserdem einige wundersame und erschreckende Orte die es zu erkunden gilt. Lerne etwas über deine Grundbedürfnisse in the Factory, erweitere dein Wissen um deine eigenen Grenzen bei einer Partie Bordergame oder besuche den Tempel von Munathi um zu erfahren warum Glauben und Wissen manchmal fast identisch ist.
Und das sind nur einige Beispiele der vielfältigen Orte die du bereisen kannst.
Wenn du also Rollenspiele magst (oder sogar Erfahrung darin hast), auf ein humorvolles und selbstironisches postapokalypse Setting stehst und nebenbei etwas über dich selbst erfahren möchtest, dann könntest du hier richtig sein. Wie dem auch sei, wir sind abflugbereit und wenn du dir unsicher bist … hier ist ein Flyer.

THE SHIP

THE CREW
Als Kapitän wünsche ich mir eine Crew, die gerne ausprobiert, statt nur darüber zu reden, und die mit begrenzten Ressourcen kreativ umgehen möchte.
Die Imperator Eisenschwein braucht Lebewesen, die bereit sind, eigene Gewohnheiten und Denkweisen zu hinterfragen, Fehler nicht automatisch als Scheitern betrachten und Spaß an ungewöhnlichen Aufgaben und Perspektivwechseln haben.
Eine Crew, mit der ich gemeinsam tüfteln und kreativ gestalten kann und die nicht erwartet, dass jemand ihnen am Ende sagt, was die „richtige“ Lösung ist.
Du musst weder besonders kreativ noch handwerklich begabt sein. Du musst auch nicht schon wissen, wie man aus Schrott ein Luftschiff baut.
Du solltest lediglich bereit sein, mitzuspielen.
Wenn du dich hier irgendwo wiederfindest, würde ich mich freuen, dich als Teil der Crew begrüßen zu dürfen.
„Kompetente Crew … oder inkompetente? Äh … am besten überhaupt erstmal eine Crew. Dann sehen wir weiter.“
THE CAPTAIN

Cpt. Bucky
Also ich. Der Typ auf dem Bild. Kapitän der Imperator Eisenschwein.
Fassungsvermögen: 3 Liter Kaffee
Qualifikationen:
Ich biete: 20 Jahre Erfahrung als
chaosmagischer Scharlatan und
discordischer Hohepriester
Ausserdem: Durchtherapierter Borderliner
Fähigkeiten:
Professionelle unprofessionalität
Geplantes Improvisieren
kann ausserdem hartes Brot backen und bis 5 zählen
Ich habe wirklich lange überlegt was ich dir von mir erzählen soll, damit du einen ersten Eindruck von mir bekommen kannst. Ich weiß es nicht. Aber vielleicht ist das, was ich bisher über mich geschrieben habe für dich schon aussagekräftig genug.
Weißt du, ich weiß selber nicht warum genau ich Kapitän der Imperator Eisenschwein bin. Ist einfach so passiert und jetzt werd ich das Schiff nicht mehr los. Tja Dinge passieren wohl, jetzt muss ich damit leben.
Das ist übrigens auch meine erste Reise mit der Eisenschwein.
Und ganz ehrlich … ich habe selber keine Ahnung was uns alles so auf unserer Reise passieren wird aber ich bin optimistisch das die Imperator Eisenschwein mit jedem Problem fertig wird, dass das Ödland zu bieten hat.
Ähm .. mir fehlt allerdings noch eine Crew. Und hier kommst du ins Spiel.
Zitate: “Lass mich durch, ich bin quatzifiliert für diese Art von Blödsinn”
THE QUARTERMASTER
Ich bin bekannt als The Mad Hatter: Künstlerin, Ritualistin, Chaosmagierin, Tantrika, Bewegungsorakel und gelegentlich professionelle Närrin.
Kunst war meine eine konstante Begleiterin durch jeden Tod und jede Wiedergeburt in diesem Leben. Ich habe innerhalb dieses einen Lebens bereits mehrere verschiedene Leben gelebt, und irgendwie hat die Kunst mich durch all diese Wandlungen hindurch immer wieder gefunden. Was mit Malerei und Mixed-Media-Collagen begann, hat sich nach und nach in Bewegung, Ritual, magische Artefakte und partizipative Performance verwandelt.
Das Medium hat sich verändert, die Künstlerin blieb.
Vor etwa sechs Jahren trat Magick in mein Leben und stellte es leise von innen nach außen. Ich erkannte, dass ich nicht wirklich lebte, sondern funktionierte. Den übernommenen Geschichten, Glaubenssätzen und Erwartungen zu folgen, hatte mir ein Leben gebaut, das sicher genug war, um darin zu wohnen, sich aber längst nicht mehr wie meines anfühlte.
Magick wurde zu einem Weg des Erinnerns.
Ein Weg, die Karten zu hinterfragen, die ich übernommen hatte, die Zauber zu zerlegen, unter denen ich unbewusst gelebt hatte, und langsam das seltsame Wesen freizulegen, das unter all dieser Konditionierung verborgen lag.
Seitdem lassen sich Kunst, Magick und Bewusstsein in meiner Arbeit kaum noch voneinander trennen. Ich erschaffe magische Artefakte und immersive Erfahrungen, die durch Symbole, Bewegung, Empfindung und Spiel sprechen, statt durch Erklärungen, und lade neugierige Seelen dazu ein, durch den Spiegel zu treten und zu aktiven Entdecker:innen ihres eigenen Bewusstseins zu werden.
THE COIN
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Was kostet die Reise? Das Eisenschwein fliegt nicht mit heißer Luft. Hinter den acht Wochen stecken Vorbereitung, Recherche, Material, Organisation, Betreuung, Nachbereitung – und natürlich die Zeit, die ich tatsächlich mit euch verbringe. Ich habe deshalb irgendwann aufgehört, mich zu fragen, was ein Seminar „wert sein sollte“, und stattdessen einmal ausgerechnet, was meine eigene Arbeitszeit dabei tatsächlich wert ist. Die Rechnung war … ernüchternd. Selbst bei 235 € für acht Wochen liegt mein effektiver Stundenlohn noch ziemlich weit unter dem, was man für eine Menge anderer Tätigkeiten selbstverständlich bezahlt. Ein Teil davon wird zurück in die Projekte hier fließen und vom Rest möchte ich gutes Essen kaufen, vernünftige Körperpflege, Dinge reparieren, die kaputtgehen, und gelegentlich auch einfach etwas haben, das mir Freude macht. Ich finde nicht, dass ich dafür eine moralische Rechtfertigung brauche. Gleichzeitig soll die Crew nicht daran scheitern, dass ein Seminar dieser Art nur für Menschen mit einem dicken Portemonnaie zugänglich ist. 55 – 235 € sind deshalb kein symbolischer „Wert“ des Eisenschweins. Es ist schlicht der Preis, den ich momentan für diese Reise aufrufe. Wenn du dabei sein möchtest und es für dich machbar ist: Willkommen an Bord. Mehr Erklärung brauche ich eigentlich gar nicht.
P.S. KEINE KRONKORKEN!
THE CHARTED COURSE